FC Dussnang – Wieso tun wir uns das an?

Schon einmal verschlug es den stolzen Salzhaus F.C. ins thurgauische Hinterland für ein Freundschaftsspiel gegen den FC Dussnang zwei. Damals gingen die Nashörner etwas unglücklich (wirklich wahr) gleich mit 1:5 ein, nachdem Gegi zwischenzeitlich noch der Ausgleich geglückt war. Das klare Verdickt war enttäuschend und gab aus unserer Sicht die wirklichen Stärkeverhältnisse nicht ganz wieder.

crasht test rhino Salzhaus FCNun, die 2014er Version des SFC wollte das Resultat der Realität anpassen. Vorab: Das gelang, und wie. Im fünften Vorbereitungsspiel stand die fünfte Verteidigungs-Variante auf dem Platz. Señor Rrraul Gencho de Rodlofo Freitag ist Fajita-Tag Consuela erbte den verwaisten Platz an der Seite von Philipp E. Diese aus der Not geborene Konstellation wurde durch die beiden Zangen Phippi auf links und den Käseladen-Erben rechts ergänzt. Zugegeben, eine kreative Lösung. Für weiteres Kopfzerbrechen sorgte das Fehlen der Kopfhoheit, der ordnenden Hand und Leos. Man durfte gespannt sein. Als äusserst Erfreulich dürfen die erfolgreiche Resozialisierung von Flo „Botstich“ Greuter im Gehäuse, sowie das Gastspiel der verschiedenen netten Gastspieler bezeichnet werden.

Nach einem Sicherheitspass hinten rum schnappte sich Dussnang das Leder leider und schoss sich schon einmal ein. Gespielt waren erst so wenige Minuten, dass noch kaum jemand vom Anpfiff erfahren hatte. Fehlstart. „Wo es für einen reicht es auch für zwei“ lehrt uns die Geschichte und tatsächlich buchte der FC Dussnang zwei gleich ein Doppelticket, bevor die ersten zehn Spielminuten vorbei waren stand es 0:2 und das Salzhaus mit dem Rücken zur Wand. Um nicht an die selbe gefahren zu werden hätte man nun wohl das Ruder herumreissen sollen, stattdessen gestatteten die Nashörner ein weiteres kleines Geschenk und frassen munter den dritten Gegentreffer. Jetzt wurde das doch tatsächlich zum Debakel. Klar, Dussnang ist ein Ligateam, eingespielt lauffreudig und kampferprobt. Aber hey, die wohnen hinter mehr als sieben Bergen und glauben noch das Schöfli sei der beste Ort einen Samstagabend verstreichen zu lassen?! Dieser Gedanken schoss dann wohl auch Gegi durch den Kopf als er den mit Heu gefüllten Saumagen per Bicicletta in die Maschen donnerte. Keine Chance für den Torwart, diese Hereingabe von [ ] Dave [ ] Marko [ ] Fabian [ ] Cyrill [ ] Roberto Carlos passte zu genau auf den Fuss des edlen Fassreiters.

Von der Brillanz dieses Treffers geblendet erwog der Einzelrichter alle vorgängigen Tore zu annullieren. Der Entscheid ist noch ausstehend, der SFC akzeptiert das Urteil aber zur Sicherheit schon einmal. Mit diesem 0:1 und einer versöhnlichen Abschlussleistung in den letzten 20 Minuten dieser ersten Halbzeit ging man in die Pause.

Nach der Pause gab es noch einen geilen Schlänzer von Dave, einen Lattenknaller von Fö und 2-3 Abseitsentscheide. Sonst haben wir keine Lust uns an etwas zu erinnern. Auf keinen Fall mussten sich die Gäste aufs Rausschwarten von Bällen, die Verteidigung der Würde und das Überleben beschränken. Undenkbar erscheint uns auch noch einmal drei Tore nach Pässen in die Tiefe kassiert und mit 6:1 in die Duschen geschickt worden zu sein. Nö.

Dort gab es dann ein freundschaftliches Pony und endlich heisses Wasser (Dussnang ist wie Brütten, einfach ohne Fluglärm). Herzlichen Dank liebe Dussnanger für eine tolle Begegnung, den rechtzeitigen Lehrblätz und das Versprechen uns sowas gerne auch einmal in Winterthur antun zu wollen. Würde uns freuen!

Die Spiele mochten beginnen

Salzhaus F.C. - CD Flaach Für  einmal machen wir es wie die Jungs von Schweizer Staatsfernsehen. Nicht dass ich euch 600.- Eier für die montägliche Selbstbefriedigung von Roger Schawinksi abknöpfen möchte, nein ich nehme vielmehr der Sportberichterstattung den Reiz und verrate im Voraus das Endergebnis: Der Salzhaus F.C. bodigt die CD aus Flaach mit 1:0 im ersten Vorbereitungsspiel der Mission Meisterschaft 2014.

Ein herrliches Zuspiel vom rechts hechelnden Flügel, gedacht für Von Selves Marko wird von Von Selves Fabian mit der Knieinnenkannte sauber angenommen, der Innenverteidigung den Buckel ab gerutscht und sauber zwischen den Kiemen des gegnerischen Torwarts hindurch in die Maschen gepresst. Wir schreiben die 23. Spielminute und die Nashörner haben den Mist geführt.

Natürlich, da war noch mehr, zurück auf Start. Der Saisonauftakt überrumpelte nicht nur die Flaacher Personaldecke (mit 10,50 Spielern angereist), auch das Salzhaus war gezwungen  in Fankreisen Leihspieler zu rekrutieren. Neben Stamm-Ergänzungsspieler Elmar in der Innenverteidigung war neben ihm ein Metzger tätig. Aus dem eigenen Nachwuchs schaften diesen Sonntag Andrin Cotti und Pascal Blöchlinger den Sprung in die erste Mannschaft, herzlich willkommen. Ebenfalls freuen tun wir uns über einen Zuzug ganz hinten: Unsere Greuter-Quote, und damit die Durchscnittliche Körpergrösse des SFC, hat sich verdoppelt. Auch Florian begrüssen wir frenetisch!

Salzhaus F.C. - CD Flaach

Der Start war harzig und schon vor dem ersten Lattenknaller wechselte Dave die Fronten um dem Gegner wenigstens diese eine  verletzungsbedingte Auswechslung zu ermöglichen, wir danken für diese nette Geste der Infiltration. Auch danken wir einem hervorragend stehenden Schiedsrichter Deutsch für seine Nachsicht.

Die Motivation war auf beiden Seiten atemraubend, nach Wochen der Anfeindung und des heimlichen Ins-Bier-Spuckens war es endlich soweit. Entsprechend Hart wurde um jede Ball- und Schienbeinberührung gerangelt. Das Geschehen spielte sich in der Startphase mehrheitlich in der Mitte des Platzes ab, mit vereinzelten Ausreissern nach vorne und hinten. Gut hatte man auf dem Campingplatz zu Flaach lange nur eine Bretterwand an Stelle des Tores. Andernfalls hätte Guy Inkognito bei seinen drei Versuchen aus 5m vielleicht vom Hohlraum zwischen dem Gebälk gewusst. So aber konnte Goalie-Greuther getrost weiter seine Nägel feilen und sich aufs Abschlagen von Bällen beschränken. Cyrill als Imker, Salzhaus F.C.

Nach dem eingangs erwähnten Treffer wogte das Spiel bald relativ unspektakulär in die Pause. Der Versuch eine Aufstellung zu machen scheiterte an der knapp bemessenen Zeit, zu sehr war das ganze Team darauf fokussiert sich ziemlich schön zu finden. Es ging für die meisten Spieler in die zweite Runde, Cyrill dagegen widmete sich krankheitsbedingt seiner Imker-Therapie. Eine Mücke machte aus seiner Lippe einen Elefanten oder so. So ganz genau weiss ich das jetzt auch nicht mehr, gute Besserung jedenfalls.

Auf dem Rasen spitzte sich die Lage langsam zu, ohne die best organisierte improvisierte Viererkette aller Zeiten wäre einer der Flaacher-Konter wohl durchgekommen. So aber tappten die Grünen Mal für mal in die sperrangelweit geöffnete Abseitsfalle. Durch geschicktes Zurufen gelang es dem CDF zwar die Aufmerksamkeit des Schiris auf sich zu lenken, er wollte auf den wiederholt angesetzten Enkel-Trick heute aber einfach nicht reinfallen. Ballnetze als Luxusgut, Salzhaus F.C.

So blieb es dann bei eben diesem 1:0. „Geschickt heimgeschaukelt.“ Würde man bei den Grossen der Branche sagen. „Das Ziel war von Anfang an einfach die Null hinten.“ Wäre die Wortmeldung von Muri Y. aus B. „Ällabätsch“ liess hingegen unsere -.80 teure Balltragtasche verlauten. Nüt für Unguet, gäll!?

Der nächste Sieg Match findet am Sonntag dem 30. März gegen Liganeuling Victoria Vitudurum, ebenfalls in Greifensee statt. Am kommenden Wochenende gibt es den EHC Salzhaus F.C. an der Trauben Trophy in Weinfelden zu sehen.

Freundschaftlich abgeschossen

Baum mit grabendem NAshorn

Dussnang, Wurzelsepp allen Übels

Das Kräftemessen gegen den Thurgauer 5. Ligisten aus Dussnang war die erste Begegnung der Nashörner seit dem Kräfteraubzug gegen Seuzach. Entsprechend gut in Form waren einige der Winterthurer Fabelwesen. Die persönliche Anti-Fitness eines jeden Einzelnen war aber nicht der Grund für die knappe Niederkunft des Teambusses, vielmehr schien das Thurgauer Strassenbauamt etwas gegen Besuche der Fischinger Idylle zu haben, grossräumig sperrte es Zugangsweg um Zugangsweg. Immerhin waren alle Strassen schneefrei, man darf ja auch einmal etwas Positives erwähnen…

Die Gemeinde im Hinterthurgau, landläufig bekannt für seine süffigen Tannzapfen und abfrierende Füsse, kann getrost als der fussballerische Wurzelsepp des Salzhaus F.C. bezeichnet werden. Feilten sich hier doch nicht weniger als vier aktuelle Stammkräfte des SFC ihre Sporen von den Töggelischuhen. Wären die Trainings nicht plötzlich in Sport und körperliche Anstrengung ausgeartet, wer weiss ob ein Transfer damals nicht noch hätte verhindert werden können. Item: Der SFC ist hier, er ist gross und schön und bereit für die Weltherrschaft. So! Der gemeinsamen Vergangenheit entsprechend gross war natürlich hüben wie drüben die Vorfreude und Motivation. Der Gastgeber bot gar einen veritablen Altstar auf für dieses Benefizspiel zugunsten nordkasachischer Plasitktüten-Allergiker. Dass es keine Geschenke geben würde war schon vor dem Anpfiff klar: Während der SFC in gewohnt konzentrierter Manier noch etwas im Gras herumlag, wurde auf der anderen Platzhälfte bereits mit Hütchen gespielt.

Das Spiel war intensiv. Dussnang wollte sich keine Blösse geben und das Salzhaus ist halt einfach elend gut. Eine spannende Partie begann, in der die Gastgeber vor allem seine beiden Spitzen direkt anzuspielen suchten. Die Räume wurden aber nach einer anfänglichen Eingewöhnungszeit rasch dicht gemacht vor dem Gemäuer von Neo-Torwart Vogler II, die Spielanteile verschoben sich. Dussnang presste zwar, bekundete im Gegenzug aber offensichtlich ebenfalls Mühe mit dem intensiven Atem des Nashorns im Nacken. Dennoch gelang nach einem Billard-Manöver via Pfosten und Abpraller die 1:0 Führung nach 20 Minuten. Nur Billardtische, Flipperkasten und ganz besonders schreckhafte Balljungen haben aber Angst vor solchen Treffern, weshalb das Salzhaus nicht etwa aufsteckte sondern aufstockte. In der Folge dominierte der Firmenligist seinen Gegner. Cyrill legte schliesslich mit der Hake für Gegi auf, der nicht lange fackelte und den höchstverdienten Ausgleich besorgte. Die Gastgeber erschraken sichtlich, das Gezeter erreichte seinen Höhepunkt.

Auch nach der Pause konnte der SFC in der engen Partie mitspielen. Viel Laufarbeit und enge Zweikämpfe sorgten für eine ziemlich ansprechende Partie zweier Teams die eigentlich gerade in der Saisonpause stecken. Schlussendlich setzte sich aber die Eingespieltheit der Ligamannschaft doch durch. Vier weitere Tore mussten die Nashörner noch einstecken bis zum Schlusspfiff, wobei die letzten beiden als Folge einer imposanten Schlussoffensive abgetan werden können. Das Gesamtscore von 5:1 gibt die Stärkeverhältnisse wohl nur bedingt wieder. Das faire Spiel und die erschöpften Leiber allenthalben zeugten aber von einer wirklich tollen Sache. Machen wir gerne wieder einmal.

Sieg am Grümpi in Elgg

Genau, nämlich in Spiel drei gegen die mit den blauen Schörts, nach einem Rückstand innert 13 Sekunden. Wobei der Goalie zu dem Zeitpunk  noch keine Schuhe auf den Händen trug und Gegi noch im Irrglauben weilte der Schlussmann täte mit einem der unsrigen parlieren. Goldkettchen gehören nicht auf den Platz, TVs sollte man immer leiser stellen können und Spareribs schmecken in zugeparkten Autos am besten. Soviel dazu. Sonst war nichts relevantes auszumachen.

Kalchrain nimmt Mass

Nashorn vor dem Gebäude des MZ Kalchrain

Ein Rhino auf Abwegen

Die freundschaftliche Begegnung mit den Jungs vom Massnahmenzentrum Kalchrain war für viele der Beteiligten eine ganz besondere Partie. An schönster Lage oberhalb Frauenfelds befindet sich der Platz, den der Gastgeber netterweise zur Verfügung stellte. Die Institution hat die Resozialisierung und Wiedereingliederung Jugendlicher und junger Erwachsener zum Auftrag. Es dürfte nicht immer ganz einfach sein für die Jungs Gegner für Matches zu finden. Der Salzhaus F.C. freut sich daher umso mehr, dass es nach zwei Verschiebungen nun doch noch geklappt hat mit der Begegnung. Wobei sich schnell zeigen sollte, dass ein „Gegner“ zu sein nicht wirklich gewährleistet ist, bloss weil man auf dem Rasen steht.

Nie zuvor in der Geschichte des ruhmreichen SFC war das Team auf der anderen Seite mit so viel Talent gesegnet. Fakt. Die individuelle Klasse in den Reihen des Gastgebers war unübersehbar und der Wille an diesem Tag etwas zu erreichen wehte den Nashörnern unmittelbar nach dem Anpfiff um die Ohren. Da kam Druckvoller, kreativer Fussball. Die Stärke der Winterthurer lag in der Eingespieltheit und wohl auch einer gewissen Abgeklärtheit. Zumindest hätte das so sein sollen. in den ersten 30 Minuten spürte man aber kaum was davon. Lauffaul und träge, vielleicht gar etwas verunsichert agierte man auf praktisch allen Positionen. Sollte der Kurztrip in den Thurgau etwa in einem Desaster enden? Nicht einmal die ersten, satt abgegebenen Schüsse auf Ersatzmann Laby vermochten den schlafenden Unpaarhufer wachzurütteln. Scheinbar emotionslos nahm man dann den ersten Treffer hin. Ungleich freudiger wurde dieser natürlich von der Gegenseite gefeiert.

Man versuchte krampfhaft ins Spiel zu kommen, erst in der zweiten Hälfte und mit nun bereits zwei Zählern im Rückstand gelang das auch. Nach der Umstellung auf kurze Pässe und einer Rochade im Mittelfeld gab es endlich etwas Ruhe im Spiel des Salzhauses. Zum zweiten Mal nach der Partie gegen Flaach war man dazu auserkoren worden mehr fürs Spiel zu machen und die langen Bälle in die Spitzen bleiben zu lassen. Eine ungewohnte Situation, vor allem wenn die andere Mannschaft derart geschickt mit abgefangenen Pässen umzugehen weiss. Zwischenzeitlich erfolgte dieses Abfangen auch etwas ruppig, doch der Schiedsrichter und die Mitspieler beider Seiten waren stets um eine faire und ruhige Atmosphäre bemüht.

Mit einem Schuss aus der Distanz gelang es VonFö schliesslich den Bann zu brechen, er sorgte mit einem klassischen Briefkasten-Tor für den Anschluss. Der Torwart sollte sich dafür noch Stunden später ausgiebig in alle Richtungen entschuldigen. Trotz eines enormen Drucks hielt nun aber die Salzhaus Defensive. Insbesondere der Kastenwart ist zu erwähnen, soviele 1:1 Situationen hat wohl noch kein Eishockey-Torhüter je vereitelt. Klar, seine Abschläge förderten im Gegenzug zeitweise das Mann-gegen-Mann-Training auch ein wenig. Individuelle Fehler scheinen dieser Tage aber das neue Schwarz zu sein.

Marko nahm dann einen geschickten Pass in die Tiefe von Raphi mit und umdribbelte mit dem Kunstleder den geschlagenen Keeper. Er netzte zum 2:2 Ausgleich ein. Ein Unentschieden, dass, ohne Vereinsbrille, in jedem Fall als Sieg gewertet werden muss. Die Effizienz, dein Freund und Helfer. Mit der eigenen Performance kann man aber für einmal wirklich nicht so ganz glücklich sein. Da geht mehr und wir würden uns sehr über eine Wiederholung des geglückten Events freuen. Nur schon die Faustbrote und das Gesellige nach Spielschluss wären die Strapazen erneut Wert. Aber die Tatsache, dass man es versiffte ein gemeinsames Gruppenfoto zu schiessen ist definitiv der Hauptgrund.

(Falls weitere Teams Interesse an einem Kräftemessen haben sollten können wir das bestimmt vermitteln.)

einige Petziliter Spass

 

Salzhaus F.C. am Petzicup Gruppenfoto

Salzhaus F.C. am Petzicup, Spielermaterial

Salzhaus F.C. am Petzicup ist traditionsreich wie sonst auch jedes Turnier der ruhmreichen Glorreichen ab zwei Teilnahmen. Ob Schaffhausen oder Yver-de-fonds, man muss dabei sein. Frühe Zugfahrten zu Wucherpreisen, mit oder ohne gültigem Ticket, gehören dabei ganz klar zu den Highlights. Für den Schlussspurt reicht es dem Migros-Sack zu folgen, diesmal führte er direkt ins Stade Municipal, wo auch das national ausstrahlende Yverdon Sports seine Heimspiele austrägt. Das ist der Unterschied zwischen Russland und der Deutschschweiz, die Topklubs geben Platz 1 ohne Murren ab sobald lässige Teams darauf spielen wollen.

Aus dem Salzhaus F.C. wurde dann schnell einmal die besser zu vermarktende „9“ – Namen statt Nummern vereinfachen die Turnierorganisation merklich. Nach einer mässig erfolgreichen Partie gegen 13 (man verlor 1:2 wobei diese Zahlen nun für die Anzahl erzielter Tore steht und Cyrill mit dem Schlusspfiff den Ehrentreffer von der Mittellinie aus in bester Briefträger-Manier einsteckte) siegte das Nashorn in der folgenden Partie klar mit 13:2 oder so. Julia als mehrfache Doppeltorschützin wird seither und bis dato auf Händen getragen. Da es nicht nur die Winterthurer Teams Gaswerk 1-5 (aka 7, 3, 9, 11 und 41) merkrüdig fanden, dass man in einer vierer Gruppe nur zwei Spiele bestreitet änderte sich schwupps der Modus und es gab zur Freude aller ein Spiel 3 (wiederrum kein Team sondern eine rein aufzählende Zahl).

Im Viertelfinal spielte man auf Platz 2 dann gegen Team 2, das in seiner Gruppe 2 2. geworden war. Schiedsrichter war ein Spieler von Team 11. Team 9 gewann die Partie ziemlich überzeugend mit 3:1 und durfte somit statt ins nahegelegene Strandbad zum Halbfinal antreten. Eine Bande Kiffer aus Aarau bedeutete hier Endstation für den SFC. Der grösste Mensch der Welt umkurvte mit einem Schritt die ganze Hintermannschaft einmal zu oft.

Danach wurde Gruppenfotografiert, Gruppengebadet, Gruppenfondueiert und Gruppenheimgereist. Es war sehr schön, wir machen das vielleicht wieder.

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Salzhaus F.C. Fankurve

Salzhaus F.C. Fankurve

Vorbereitungsspiele gegen das Firmenteam von Fenaco gehören schon fast zu den traditionelleren Dingen der noch jungen Geschichte des ruhmreichen Salzhaus F.C. Anno 2012 fand nämlich das zweiteste Spiel des SFC aller Zeiten gegen die Landi-Gang statt. Ein torgeschwängertes Lustspiel das mit einem 7:5 für die Gehörnten und einer kleinen Fotosession endete. Nuri trat mit der Fenaco-Ausgabe 2013 aber mit einem komplett umgestellten Menschschaft an, auch sollen die Lieblingsgegner aus Flaach in ihrer Begegnung nur mit Müh und Not noch den zehnten Gegentreffer verhindert haben. Ausgangslage: Offen wie Tiger Woods Hosenstall.

Der Reitplatz schimmerte in seinen grünsten Farben als Herbert die Party um 15:18 anpfiff. Für die meisten war es das dritte Spiel auf der noch etwas ungewohnten Unterlage „Rasen“, kein Wunder also erwischte Fenaco den besseren Start. Aus dem landwirtschaftlichen Umfeld stammend wurde der Gegner viel schneller eins mit Erde und Bewuchs. Rasche Angriffe waren die Folge und es dauerte nicht lange bis ein Konter die Führung einbrachte. Die neu formierte Innenverteidigung des SFC war dabei genauso unschuldig und chancenlos wie Ersatztorhüter Laby. Start verloren, nicht aber die Party/ie. Nashörner verlieren bekanntlich nicht, sie trampeln nieder. Folglich erwachte nun auch der Gastgeber und erhöhte das Tempo, sofort kippten Ballbesitz und Spielanteile. Erste Grosschancen wurden generiert und ehe man sich versah klatschten Bälle an die verschiedenen Torumrandungen. Der etwas unsicher wirkende Gästekeeper bewies gleich zweimal sein gutes Auge als er sich reaktionslos auf Pfosten und Latte verliess. Scheinbar mühelos und schön wie ein Stück Knäckebrot in der Wüste drückte das graue Ballet aber unbeirrt weiter auf den Ausgleich. Die Südamerikanische Ballerina El Speckerinho war es schliesslich, die den Ball mit Druck unter der Parade des Fenaco-Schlussmanns hindurch presste. 1:1 das Spiel konnte neu beginnen. Vorerst endete nun aber einmal die erste Hälfte.

Teil Zwei der Begegnung wurde mit einer leicht modifizierten Aufstellung angegangen. Diesbezüglich ist der unbefleckte Salzhaus F.C. bekanntlich wie ein Freudenhaus und jeder der will darf mal ran. Willig waren sie alle, allein der Abschluss sollte den wackeren Recken verwehrt bleiben. Wieder gehörte der Start dem Gegner. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es in der 50. Minute endlich den ersehnten Penalty im Strafraum zu schinden. Mit dem klassischen Panenka verseckelte der angelaufene Spezialist Salzhaus‘ letzten Mann und brachte Fenaco erneut in Führung. Nur dank ausgeklügelten mentalen Fit-Spritzen von der Bank konnten sich die Salzigen noch des Lebens freuen.

Wie schon in der ersten Hälfte konnte man auch jetzt mit einer Eindrücklichen Reaktion rechnen. Und diese Kam wie die Feuerwehr Elgg in einer lauen Sommernacht: Pausenlos und ohne zu wissen wer eigentlich der Auslöser war. Ein Treffer blieb aber dennoch lange verweigert, wieder klatschte der Sack an das Holz. Mehrere Einzelaktionen scheiterten an der Erdkrümmung, den unbedarft platzierten Köpfen eigener Mitspieler oder der selbstlosen Haltung nach einem schönen Lauf nicht auch noch den Treffer erzielen zu wollen. Marko hatte dann aber doch irgendwann genug und erzielte unter Beobachtung strahlender Kinderaugen den vielbesungenen, höchst verdienten Ausgleich. Es folgten weitere Highlights und Ballstafetten, doch die lebendige Fankurve verlangte mehr, immer mehr. So war es dann nichts als anständig, als Marko ein Einsehen hatte und seinen zweiten Treffer des Nachmittags erzielte. Winterthurs meister Doppeltorschütze der Welt, wir gratulieren! Da es im Fussball nur zwei Spielzeiten gibt fehlte nun die Möglichkeit für die Salzigen einen weiteren Anfang zu verpennen, folglich blieb es beim Spielstand von 3:2.

Herbert pfiff eine unterhaltsame, faire, ausgeglichene, von Höflichkeiten durchzogene Partie ab und alle gingen sie ihrer Wege. Wir freuen uns auf die Begegnung 2014 und wünschen dem Wiedereinsteiger in die Firmenliga eine gute, erfolgreiche Saison.

Rückblickend war das doch ganz nett.

Salzhaus F.C. Abschlussreisli Gruppenbild bei Tisch

Das Auslaufen ist genauso Bestandteil des Spiels wie z.B. die Kleiderstrasse.

Es ging eigentlich nie um den Erfolg. Ok, vielleicht ist es präziser oder auch ehrlicher zu sagen: Es ging eigentlich nie um den sportlichen Erfolg. Als aber klar wurde wie sexy Leistung wirkt, wollte dann auch niemand so sein und der Verein akzeptierte unter wohlwissendem Nicken Triumpf um Triumpf.

Wie bei der uns allen eigenen Schönheit gibt es aber auch beim Erfolg Abstufungen im Wirkungsgrad. Klar, es ist durchaus als angenehm zu bezeichnen wenn man als einziges Team den dauertrainierenden Aufsteiger schon im ersten Spiel zu schlagen vermag. Niemand ist wirklich böse, wenn Flaach den Cup schon in der ersten Runde verlässt und auch in der Folge eher Erfolglos anrennt gegen das Salzhaus und die seinen/ihren. Selbst ein Aufstieg gegen die Seemer Kickers, im ultimativ spannenden Saisonfinale, vermag gelegentliche Verzückung in den Mundwinkel zu sabbern.

Rein äusserlich sind es die Trikots die schön sind, nun dem ist ja auch so. Aber wirklich schön ist es doch, wenn jedes Spiel stattfinden kann weil das Volk neben Brot halt einfach auch in Spiele beissen will? Wenn mehrheitlich auch an spielfreien Spieleabenden jemand da ist, der einem durch kalte, unwirtliche Hallen geleitet, ist das doch so in etwa was der Pöbel verleben will, wenn er bei der Gründung von etwas ganz Grossem mitwirkt? Oder liege ich etwa falsch, wenn ich die Reise nach Jerusalem (im Breisgau) als etwas vom Schönsten bezeichne was die Deutsche Bahn und der Urknall jemals gemeinsam schufen? Es isch gwüss nöd Ziit zum Zwiefle!

Wie schon der Saisonstart begann auch die Reise ins gelobte Land: Unvermittelt früh und mit der Suche nach dem richtigen Platz. Statt Aufstieg zum Schluss gabs zwar Umstieg irgendwo mitten drin, doch auch dieser überforderte einige Exponenten nach Strich und Faden. Ich verzichte jetzt darauf Strassenbahn-Ausfälle mit vergessenen Kleidungsstücken und verspätete Nachtessen mit verspäteten Trikots gleichzusetzen, das würde der grundsätzlichen Zufriedenheit nicht gerecht werden. Was man aber durchaus wieder in Relation setzen darf, sind der erfolgreiche kulinarische und sportliche Auftakt oder die teilweise etwas orientierungslosen Streifzüge durch Stadt und Strafraum. Berührungsängste hatten weder in Spiel noch Bäckerei Platz und wenn niemand für Geld sänge müsste man auch keine Mitgliederbeiträge erheben.

Gewisse verletzungsbedingte Ausfälle während der Saison wurden im Schwabenland mit verfrühten Abgängen oder morgendlicher Übelkeit kompensiert. Ausserdem gab es sowohl im Spiel als auch in der Stadt der Liebe einigermassen überraschende personelle Neuzugänge. Schlussendlich aber gab es vor allem eines: Allenthalben Happy-Ends – und wenn es nur die Gewissheit ist, dass das nächste Tannzäpfle bestimmt bald angepfiffen worden sein wird.

Wir sind ganz schön gierig

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Belastungstest

Tschutten in Brütten im Frühsommer (Symbolbild)

Tschutten in Brütten im Frühsommer (Symbolbild)

Am vergangenen Dienstag traf der unerreichte Salzhaus F.C. in Brütten auf den örtlichen Turnverein. Das Höhentraining bei Minusgraden rund um 5°C diente einzig der Abhärtung und sollte nie auch nur im Ansatz irgendwelche sportliche Ansprüche erfüllen.  Auf dem im 1:10 Langstrecken Format angelegten, aber mit viel Liebe zubereiteten Platz des Schulhauses Chapf, wollte man zudem an der Treffsicherheit feilen. Die Tore waren klein, die Vorfreude aber umso grösser.

Die Gastgeber stiessen direkt aus dem allabendlichen Langzeitkonditionstraining zur Gesellschaft. Die Salzhäusligen begnügten sich indes damit sich mehr oder weniger selbständig umzuziehen, ist doch auch was…

Die wirklich etwas beengten Platzverhältnisse wirkten sich unmittelbar auf das Spiel des SFC aus. Natürlich, das ist eine Ausrede für ein mässiges Spiel, doch tatsächlich war die Herausforderung eine richtig Grosse. Der TV Brütten zeichnete sich durch pfeilschnelle Gegenstösse und endlose Kraftreserven aus. Auf der anderen Seite bekundeten die Nashörner heftige Probleme ihr präzises Kurzpassspiel aufzuziehen. Jede Telefonzelle wäre weiträumiger und dadurch geeigneter gewesen (naja, nicht jetzt diese Neuen, die sowieso nur noch Telefon ohne eigentliche Zelle sind, ihr wisst schon…). Das Spiel war an Geplänkel kaum zu überbieten, höchstens die Torhüter konnten sich regelmässig so richtig auszeichnen. Mitten im örtlichen Schneegestöber und bei Gegenwinden von 2 Mio Knoten (ist das viel?) schlich man sich also mit einem Pausenstand von 0:0 in die Pause. Tee war nicht, warm schon gar nicht.

Nach dem Wiederanpfiff beschloss die Firma von Selve ihre Kernkompetenz wachzurütteln und brachte sich gleich dreifach in gefährliche Abschlussposition. Leider waren die Highlights aber nur ein Pfostenschuss und ein Schlenzer in den Brüttemer Nachthimmel. Noch einmal möchten wir uns an dieser Stelle bei der Firma Swiss International Airlines für die Störung der Anflugschneise entschuldigen. Es war dies die beste Phase des unerreichbaren Salzhaus F.C., das Zusammenspiel auf engstem Raum klappte und man generierte Chancen.

Leider aber zerstörte ein mutwilliges und mit viel Energie vorgetragenes Eigentor diese Idylle: Yves wusste nichts Besseres, als seine Wurzeln zu vergessen und zu den Wurzeln zurückzukehren. Durch seine Kindheit auf der Anhöhe über dem künftigen Tunnel nach Zürich, fühlte er sich dem Gastgeber verpflichtet und lief für die Brüttemer auf. Trotz des ungewollten Gegentreffers gestehen wir dem Tor und seinem Schützen eine gewisse Schönheit zu. Künftig kosten Tore gegen das eigene Team eine Busse und zwei Kisten Pony Bier. Hugh, die ausserordentlich spontane GV hat gesprochen.

Danach passierte nicht mehr viel, ausser dass Handgelenke und Nasenflügel reihenweise den Geist aufgaben. Es war wirklich so kalt, dass selbst die Mayas am Spielfeldrand ihre Iglus abbrachen und gen Süden zogen. Als der Bruder eines der gegnerischen Mitspielers, (an dieser Stelle bitte räuspern) der als Schiedsrichter fungierte, in die abschliessende Pfeife blies, war  die Dankbarkeit fürs nackte Überleben grenzenlos. Wir sollten dringend gestickte Aufnäher auf thermisch gestärkte Unterwäsche heften!

Herzlichen Dank nochmal an den TV Brütten fürs Aufwerten unseres Trainings und an den in Tat und Wahrheit natürlich tadellosen Schiedsrichter. Gerne wieder!