Cupsieger-Jungs

Ergebnis Salzhaus F.C. gegen Club Deportivo Flaach

Die Partien gegen Club Deportivo Flaach wurden in der Vergangenheit immer sehr emotionale ausgetragen. Den SFC verbindet viele arbeitsverwandtsschaftliche, aber auch phasenweise freundschaftliche Bande mit dem Weinländer Klubverein. Nicht wenige der Gastmannschaft sind eben auch Gastarbeiter zweiter Generation im SFC-Vereinslokal. So verwundert es dann auch nicht, dass es bereits im Vorfeld der Cup-Begegnung beidseitig
Für diese erste Cup Runde versuchten sich aber alle Exponenten wieder etwas zu beruhigen, die Stimmung rund ums Feld war ge- bis ausgelassen. Fröhlich und guten Mutes bereitete man sich rund um die Fidele-Freizeit-Frisbee-Gruppe Mattenbach auf den Schlager vor. Pünktlich 20:15 wurde der Schlager angepfiffen. Die Rekrutierungsabteilung des sagenhaftsiegreichen super Salzhaus F.C. sorgte für geschätzte 5 Ersatzspieler – eine echte Herausforderung für die Logistik des Kreises 7. Viel Platz war da nicht. Während sich die Bank also aus Langeweile abtastete folgten die Herren auf dem Feld diesem Beispiel überhaupt nicht, die Schalter kippten umgehend auf Vollgas.zu Kraftmeiereien grösseren Ausmasses gekommen war. Einige Spieler sollen sich sogar über das Eigen-Wettverbot hinweggesetzt haben, ziemlich cranky Scheisse die da abgelaufen ist.

Wie gewohnt und nicht anders zu erwarten startete der SFC furios: Thor von Selve brachte sich bereits in der 3. Spielminute in aussichtsreiche Abschlussposition. Leider und total überraschend geriet sein Abschluss diesmal nur zu einem Warnschuss. Anders als in den vergangenen (natürlich siegreichen) Partien gelang das Kunststück des frühen Tores diesmal nicht. Sollte gar so etwas wie Spannung aufkommen in der Begegnung? Man muss den Gästen aus Flaach attestieren, dass sie es schon bald schafften den Ball schöner durch ihre Reihen zu schieben, der Ballbesitz gehörte ab Mitte der ersten Hälfte eher ihnen. Das Heimteam darf aber für sich beanspruchen wesentlich mehr zwingendes nach vorne geboten zu haben. Nur einmal wurde es prickelnd. Eine kleine Regelkunde sei an dieser Stelle gestattet: „Rückpassregel. Diese Bestimmung besagt, dass es dem Torwart nicht gestattet ist, den Ball mit seinen Händen zu berühren, wenn das Zuspiel durch einen Mitspieler der eigenen Mannschaft kontrolliert per Fuß oder Einwurf erfolgt ist.“ Wenige Meter vor dem Tor kam es also zu einem indirekten Freistoss. Die bangen Minuten verfolgen allerdings genauso wie der Versuch, Amun Maier brauchte noch nicht einmal zu intervenieren.

Die Defensive rund um Hermes Vogel und Brahma Berginz verschob sich geschickt und lies kaum Abschlüsse zu. Die Mittelfeld Motorik katapultierte die abgewehrten Bälle jeweils postwendend zurück in die gegnerische Hälfte (an dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ausdrücklich beim Gegner für die vorgängig überreichte Spielfeldspezifikation). Während Aha Maag das ganze Untenrum handelte klärte Perun Specker den Luftraum – es war eine echte Freude. Leider schaute aber allen Bemühungen zum Trotz nichts Zählbares raus. So verpfiff man sich dann mit dem 9 Uhr Geläut in die Pause.
dafür aber dem Gegner Räume (auch das wollte ich schon immer einmal schreiben, wieder liege ich richtig). Der Treffer hatte nicht nur die Schönheit der Salzigen massiv gesteigert, auch das Bewusstsein mit diesem Sieg etwas Grosses zu schaffen erwachte allmählich. Flaach auf der anderen Seite Nerven. Wir merken uns: Grosse Reden führen nicht immer zu einer friedlichen Lösung – können aber gelbe Kartons herbeizaubern. Die 7 des CDF erschubste sich einen solchen in der 70. Minute nachdem sie einen Ball weggedroschen hatte. Dionysos Gentsch geriet darob beinahe in Rage, fühlte sich in der Obhut von Duamutef Flunser allzeit wohlbehütet. Die fair geführte Partie kippte deswegen Die zweite Hälfte gehörte dem Gastgeber. Sowas wollte ich schon immer einmal schreiben, ich glaube es stimmt sogar. Der Salzhaus F.C. nutzte die ganze Breite des Feldes (je 2m links und rechts des Strafraums) als Innenverteidiger Hermes Vogel Alator Ehrsam mustergültig frei spielte, dieser verwandelte den wunderschönen Steilpass ohne Murren zum vielumjubelten 1:0. Deportivo musste reagieren, spielte offensiver, eröffnete

aber überhaupt nicht, Flaach spielte engagiert und aufopfernd, aber allzeit fair weiter. Aller Bemühungen zum Trotz blieb aber der SFC tonangebend, es wurden weiter Chancen generiert. Leider vollstreckten aber weder Asklepios Hösli noch Ares Tank aus aussichtsreichsten Positionen.

Letztgenannter nötigte dafür den gegnerischen Torhüter 10 Minuten vor Schluss, durch gewohnt aggressives Forechecking, zu einem Dribbling. Die Hacke schob die Kugel allerdings direkt in die Beine von Perun Specker, der slawische Gott des Blitzes fackelte nicht lange und liess den Sack in den Maschen ein… naja… rollen. 2:0 und das Spiel neigte sich dem Ende entgegen. Viel war da nicht mehr, der mirakulöse Salzhaus F.C. schaukelte das Spiel über die Zeit und gewann diesen Cup-Achtelfinal vor 13 Zuschauern ohne Gegentreffer.
Die nächsten Spieldaten und Gegner werden wie gewohnt verdammt kurzfristig noch herumgeschoben und bekanntgegeben.