einige Petziliter Spass

 

Salzhaus F.C. am Petzicup Gruppenfoto

Salzhaus F.C. am Petzicup, Spielermaterial

Salzhaus F.C. am Petzicup ist traditionsreich wie sonst auch jedes Turnier der ruhmreichen Glorreichen ab zwei Teilnahmen. Ob Schaffhausen oder Yver-de-fonds, man muss dabei sein. Frühe Zugfahrten zu Wucherpreisen, mit oder ohne gültigem Ticket, gehören dabei ganz klar zu den Highlights. Für den Schlussspurt reicht es dem Migros-Sack zu folgen, diesmal führte er direkt ins Stade Municipal, wo auch das national ausstrahlende Yverdon Sports seine Heimspiele austrägt. Das ist der Unterschied zwischen Russland und der Deutschschweiz, die Topklubs geben Platz 1 ohne Murren ab sobald lässige Teams darauf spielen wollen.

Aus dem Salzhaus F.C. wurde dann schnell einmal die besser zu vermarktende „9“ – Namen statt Nummern vereinfachen die Turnierorganisation merklich. Nach einer mässig erfolgreichen Partie gegen 13 (man verlor 1:2 wobei diese Zahlen nun für die Anzahl erzielter Tore steht und Cyrill mit dem Schlusspfiff den Ehrentreffer von der Mittellinie aus in bester Briefträger-Manier einsteckte) siegte das Nashorn in der folgenden Partie klar mit 13:2 oder so. Julia als mehrfache Doppeltorschützin wird seither und bis dato auf Händen getragen. Da es nicht nur die Winterthurer Teams Gaswerk 1-5 (aka 7, 3, 9, 11 und 41) merkrüdig fanden, dass man in einer vierer Gruppe nur zwei Spiele bestreitet änderte sich schwupps der Modus und es gab zur Freude aller ein Spiel 3 (wiederrum kein Team sondern eine rein aufzählende Zahl).

Im Viertelfinal spielte man auf Platz 2 dann gegen Team 2, das in seiner Gruppe 2 2. geworden war. Schiedsrichter war ein Spieler von Team 11. Team 9 gewann die Partie ziemlich überzeugend mit 3:1 und durfte somit statt ins nahegelegene Strandbad zum Halbfinal antreten. Eine Bande Kiffer aus Aarau bedeutete hier Endstation für den SFC. Der grösste Mensch der Welt umkurvte mit einem Schritt die ganze Hintermannschaft einmal zu oft.

Danach wurde Gruppenfotografiert, Gruppengebadet, Gruppenfondueiert und Gruppenheimgereist. Es war sehr schön, wir machen das vielleicht wieder.