Die Spiele mochten beginnen

Salzhaus F.C. - CD Flaach Für  einmal machen wir es wie die Jungs von Schweizer Staatsfernsehen. Nicht dass ich euch 600.- Eier für die montägliche Selbstbefriedigung von Roger Schawinksi abknöpfen möchte, nein ich nehme vielmehr der Sportberichterstattung den Reiz und verrate im Voraus das Endergebnis: Der Salzhaus F.C. bodigt die CD aus Flaach mit 1:0 im ersten Vorbereitungsspiel der Mission Meisterschaft 2014.

Ein herrliches Zuspiel vom rechts hechelnden Flügel, gedacht für Von Selves Marko wird von Von Selves Fabian mit der Knieinnenkannte sauber angenommen, der Innenverteidigung den Buckel ab gerutscht und sauber zwischen den Kiemen des gegnerischen Torwarts hindurch in die Maschen gepresst. Wir schreiben die 23. Spielminute und die Nashörner haben den Mist geführt.

Natürlich, da war noch mehr, zurück auf Start. Der Saisonauftakt überrumpelte nicht nur die Flaacher Personaldecke (mit 10,50 Spielern angereist), auch das Salzhaus war gezwungen  in Fankreisen Leihspieler zu rekrutieren. Neben Stamm-Ergänzungsspieler Elmar in der Innenverteidigung war neben ihm ein Metzger tätig. Aus dem eigenen Nachwuchs schaften diesen Sonntag Andrin Cotti und Pascal Blöchlinger den Sprung in die erste Mannschaft, herzlich willkommen. Ebenfalls freuen tun wir uns über einen Zuzug ganz hinten: Unsere Greuter-Quote, und damit die Durchscnittliche Körpergrösse des SFC, hat sich verdoppelt. Auch Florian begrüssen wir frenetisch!

Salzhaus F.C. - CD Flaach

Der Start war harzig und schon vor dem ersten Lattenknaller wechselte Dave die Fronten um dem Gegner wenigstens diese eine  verletzungsbedingte Auswechslung zu ermöglichen, wir danken für diese nette Geste der Infiltration. Auch danken wir einem hervorragend stehenden Schiedsrichter Deutsch für seine Nachsicht.

Die Motivation war auf beiden Seiten atemraubend, nach Wochen der Anfeindung und des heimlichen Ins-Bier-Spuckens war es endlich soweit. Entsprechend Hart wurde um jede Ball- und Schienbeinberührung gerangelt. Das Geschehen spielte sich in der Startphase mehrheitlich in der Mitte des Platzes ab, mit vereinzelten Ausreissern nach vorne und hinten. Gut hatte man auf dem Campingplatz zu Flaach lange nur eine Bretterwand an Stelle des Tores. Andernfalls hätte Guy Inkognito bei seinen drei Versuchen aus 5m vielleicht vom Hohlraum zwischen dem Gebälk gewusst. So aber konnte Goalie-Greuther getrost weiter seine Nägel feilen und sich aufs Abschlagen von Bällen beschränken. Cyrill als Imker, Salzhaus F.C.

Nach dem eingangs erwähnten Treffer wogte das Spiel bald relativ unspektakulär in die Pause. Der Versuch eine Aufstellung zu machen scheiterte an der knapp bemessenen Zeit, zu sehr war das ganze Team darauf fokussiert sich ziemlich schön zu finden. Es ging für die meisten Spieler in die zweite Runde, Cyrill dagegen widmete sich krankheitsbedingt seiner Imker-Therapie. Eine Mücke machte aus seiner Lippe einen Elefanten oder so. So ganz genau weiss ich das jetzt auch nicht mehr, gute Besserung jedenfalls.

Auf dem Rasen spitzte sich die Lage langsam zu, ohne die best organisierte improvisierte Viererkette aller Zeiten wäre einer der Flaacher-Konter wohl durchgekommen. So aber tappten die Grünen Mal für mal in die sperrangelweit geöffnete Abseitsfalle. Durch geschicktes Zurufen gelang es dem CDF zwar die Aufmerksamkeit des Schiris auf sich zu lenken, er wollte auf den wiederholt angesetzten Enkel-Trick heute aber einfach nicht reinfallen. Ballnetze als Luxusgut, Salzhaus F.C.

So blieb es dann bei eben diesem 1:0. „Geschickt heimgeschaukelt.“ Würde man bei den Grossen der Branche sagen. „Das Ziel war von Anfang an einfach die Null hinten.“ Wäre die Wortmeldung von Muri Y. aus B. „Ällabätsch“ liess hingegen unsere -.80 teure Balltragtasche verlauten. Nüt für Unguet, gäll!?

Der nächste Sieg Match findet am Sonntag dem 30. März gegen Liganeuling Victoria Vitudurum, ebenfalls in Greifensee statt. Am kommenden Wochenende gibt es den EHC Salzhaus F.C. an der Trauben Trophy in Weinfelden zu sehen.

es feuchtelt

Opfer der Firmenliga

R.S., Opfer

Das Teilen von Wasser wollte man eigentlich anderen Instanzen überlassen. Ganz offensichtlich beschäftigten sich diese aber mit allerlei anderweitigen Wundern und Zeichen. Was bei drückender Hitze in den Mattenbacher Pünten begann, endete in einer wahren Springflut. Viele der zahlreich erschienenen Supporter sahen sich genötigt nachträglich in den belaubten Tribünenbereich zu übersiedeln.

Doch von Anfang an: Nach Jahren der sportlichen Untätigkeit endete am vergangenen Montag (ähm ja, das war gestern) die erste Sommerpause in der glanzvollen Geschichte des glanzvollen Salzhaus F.C. Motiviert bis in die Gräten traf sich das Rudel zum zweiten Vergleich mit den Deportiven aus Flaach. Auf die Begegnung in der ersten Pokalrunde möchte ich hier zwar gerne noch einmal eingehen, werde ich aber nicht. Schwelgt gefälligst selber.

Der unerreichte Salzhaus F.C. gab dem Gegner immerhin 5 Sekunden Zeit sich zu ordnen nach dem Anpfiff. Als indirekter Freistoss ausgeführt, verlangte Georgs Spieleröffnung bereits alles vom Gäste-Keeper ab. Katzengleich rettete dieser mit letzter Kraft. Das Spiel war eröffnet. Bei sengender Abendsonne schenkten sich die beiden Teams nichts – höchstens ab und an den einen oder anderen erstaunten Blick nach des Schiris teils kreativen Inputs. Das Spiel lief eine gute Viertelstunde als ein direkt gespielter Konter für Turbulenzen im Strafraum der Gastgebers sorgte. Plötzlich nämlich musste die Jack’s Café-Leihgabe im Salzhausigen Tor während eines Direktduells als letzter Mann die Notbremse ziehen. Dem Schiedsgericht blieb keine andere Wahl als gemächlich zum Penaltypunkt zu sprinten. Mit Grazie und viel Selbstvertrauen verwandelte Kajo das frühe Geschenk souverän.

Die Szenerie verunsicherte den unbändigbaren SFC allerdings nur für kurze Zeit. Mit langen Bällen gelang es immer wieder die gegnerische Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Georg und Marko wirbelten getragen von Pfö links und Käch rechts ganz schön. Die SloMo-Abwehr fand auch bald zu ihrer gewohnten Sicherheit zurück und schlussendlich formierte sich auch die Vodka-Achse einigermassen brauchbar. Die Bälle wurden präziser und die Läufe schneller. Ein kurzer Pass, ein langer Lauf über rechts und Wumms (ey, ich schwöre, genau so hat das geklungen) hämmerte Marko den Sack aus steilstem Winkel in die Maschen. Der ersehnte Ausgleich war Tatsache. Dann kam der Regen, die Blitze, Kobolde tanzten übers Feld und einige wenige Sanitär-Bedarfs-Händler hefteten sich unangenehm penetrant an die Fersen der Spieler. Unkompliziert und entschlussfreudig pfiff der eine Offizielle die Partie ab. Man einigte sich bei Tee und Kuchen darauf die Wasserschlacht an dieser Stelle zu beenden und zu wiederholen. Ist doch albern so zu spielen… Wir sehen uns also wieder, das ist schön.

Cupsieger-Jungs

Ergebnis Salzhaus F.C. gegen Club Deportivo Flaach

Die Partien gegen Club Deportivo Flaach wurden in der Vergangenheit immer sehr emotionale ausgetragen. Den SFC verbindet viele arbeitsverwandtsschaftliche, aber auch phasenweise freundschaftliche Bande mit dem Weinländer Klubverein. Nicht wenige der Gastmannschaft sind eben auch Gastarbeiter zweiter Generation im SFC-Vereinslokal. So verwundert es dann auch nicht, dass es bereits im Vorfeld der Cup-Begegnung beidseitig
Für diese erste Cup Runde versuchten sich aber alle Exponenten wieder etwas zu beruhigen, die Stimmung rund ums Feld war ge- bis ausgelassen. Fröhlich und guten Mutes bereitete man sich rund um die Fidele-Freizeit-Frisbee-Gruppe Mattenbach auf den Schlager vor. Pünktlich 20:15 wurde der Schlager angepfiffen. Die Rekrutierungsabteilung des sagenhaftsiegreichen super Salzhaus F.C. sorgte für geschätzte 5 Ersatzspieler – eine echte Herausforderung für die Logistik des Kreises 7. Viel Platz war da nicht. Während sich die Bank also aus Langeweile abtastete folgten die Herren auf dem Feld diesem Beispiel überhaupt nicht, die Schalter kippten umgehend auf Vollgas.zu Kraftmeiereien grösseren Ausmasses gekommen war. Einige Spieler sollen sich sogar über das Eigen-Wettverbot hinweggesetzt haben, ziemlich cranky Scheisse die da abgelaufen ist.

Wie gewohnt und nicht anders zu erwarten startete der SFC furios: Thor von Selve brachte sich bereits in der 3. Spielminute in aussichtsreiche Abschlussposition. Leider und total überraschend geriet sein Abschluss diesmal nur zu einem Warnschuss. Anders als in den vergangenen (natürlich siegreichen) Partien gelang das Kunststück des frühen Tores diesmal nicht. Sollte gar so etwas wie Spannung aufkommen in der Begegnung? Man muss den Gästen aus Flaach attestieren, dass sie es schon bald schafften den Ball schöner durch ihre Reihen zu schieben, der Ballbesitz gehörte ab Mitte der ersten Hälfte eher ihnen. Das Heimteam darf aber für sich beanspruchen wesentlich mehr zwingendes nach vorne geboten zu haben. Nur einmal wurde es prickelnd. Eine kleine Regelkunde sei an dieser Stelle gestattet: „Rückpassregel. Diese Bestimmung besagt, dass es dem Torwart nicht gestattet ist, den Ball mit seinen Händen zu berühren, wenn das Zuspiel durch einen Mitspieler der eigenen Mannschaft kontrolliert per Fuß oder Einwurf erfolgt ist.“ Wenige Meter vor dem Tor kam es also zu einem indirekten Freistoss. Die bangen Minuten verfolgen allerdings genauso wie der Versuch, Amun Maier brauchte noch nicht einmal zu intervenieren.

Die Defensive rund um Hermes Vogel und Brahma Berginz verschob sich geschickt und lies kaum Abschlüsse zu. Die Mittelfeld Motorik katapultierte die abgewehrten Bälle jeweils postwendend zurück in die gegnerische Hälfte (an dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ausdrücklich beim Gegner für die vorgängig überreichte Spielfeldspezifikation). Während Aha Maag das ganze Untenrum handelte klärte Perun Specker den Luftraum – es war eine echte Freude. Leider schaute aber allen Bemühungen zum Trotz nichts Zählbares raus. So verpfiff man sich dann mit dem 9 Uhr Geläut in die Pause.
dafür aber dem Gegner Räume (auch das wollte ich schon immer einmal schreiben, wieder liege ich richtig). Der Treffer hatte nicht nur die Schönheit der Salzigen massiv gesteigert, auch das Bewusstsein mit diesem Sieg etwas Grosses zu schaffen erwachte allmählich. Flaach auf der anderen Seite Nerven. Wir merken uns: Grosse Reden führen nicht immer zu einer friedlichen Lösung – können aber gelbe Kartons herbeizaubern. Die 7 des CDF erschubste sich einen solchen in der 70. Minute nachdem sie einen Ball weggedroschen hatte. Dionysos Gentsch geriet darob beinahe in Rage, fühlte sich in der Obhut von Duamutef Flunser allzeit wohlbehütet. Die fair geführte Partie kippte deswegen Die zweite Hälfte gehörte dem Gastgeber. Sowas wollte ich schon immer einmal schreiben, ich glaube es stimmt sogar. Der Salzhaus F.C. nutzte die ganze Breite des Feldes (je 2m links und rechts des Strafraums) als Innenverteidiger Hermes Vogel Alator Ehrsam mustergültig frei spielte, dieser verwandelte den wunderschönen Steilpass ohne Murren zum vielumjubelten 1:0. Deportivo musste reagieren, spielte offensiver, eröffnete

aber überhaupt nicht, Flaach spielte engagiert und aufopfernd, aber allzeit fair weiter. Aller Bemühungen zum Trotz blieb aber der SFC tonangebend, es wurden weiter Chancen generiert. Leider vollstreckten aber weder Asklepios Hösli noch Ares Tank aus aussichtsreichsten Positionen.

Letztgenannter nötigte dafür den gegnerischen Torhüter 10 Minuten vor Schluss, durch gewohnt aggressives Forechecking, zu einem Dribbling. Die Hacke schob die Kugel allerdings direkt in die Beine von Perun Specker, der slawische Gott des Blitzes fackelte nicht lange und liess den Sack in den Maschen ein… naja… rollen. 2:0 und das Spiel neigte sich dem Ende entgegen. Viel war da nicht mehr, der mirakulöse Salzhaus F.C. schaukelte das Spiel über die Zeit und gewann diesen Cup-Achtelfinal vor 13 Zuschauern ohne Gegentreffer.
Die nächsten Spieldaten und Gegner werden wie gewohnt verdammt kurzfristig noch herumgeschoben und bekanntgegeben.