Würgemale

Gruppenfoto SFC

Erleuchtung zum Abschluss.

Zum Abschluss einer durchwegs erfolgreichen Aufstiegssaison ging es nach der Sommerpause in Wallrüti gegen die Schöggeler von der FEG. Hünen wohin man sah, keine Ahnung aus welcher Zucht dieses Team stammt, aber bis auf den salzigen Neuzugang, Stefan Greuter ist eine Erbschaft von Hofstetten 09 Tagen,  wurde jeder einzelne Salzhäusler von jedem einzelnen Kirchgänger überragt. Die Tabelle verriet aber schon im Voraus, dass es keinen Grund geben würde sich zu verstecken, der SFC befindet sich in ähnlichen Gefilden und braucht niemandes Zorn zu fürchten.

Das Spiel war extrem physisch geprägt und die hohe Laufbereitschaft des Gastgebers forderte die Nashörner wie nur wenige Gegner vorher das geschafft hatten. Hätte man auf Seiten FEG die Spieler aber nicht nur auf die Streckbank gelegt, sondern dabei auch ein, zweimal auf ein Tor schiessen lassen, das Spiel wäre wohl entschieden gewesen ehe Käch seine Schuhe geschnürt gehabt hatte. So aber stand das Salzhaus zwar unter Dauerdruck, diese alten Gemäuer erwiesen sich aber einmal mehr als äusserst stabil. Vielmehr entwich dem Gebälk mit fortschreitendem Spielverlauf gar das eine oder andere Mal ein befreiendes Stöhnen in Form eines raschen Konters. Flach, steil und in die Tiefe mussten die Bälle kommen um die gegnerischen Palisaden zu über (oder eben eher unter) winden. Steil gehen, immer ein guter Ansatz.

Dennoch, der SFC musste sich auf wenige Gegenstösse beschränken und sich immer wieder auf den ausgezeichneten Ersatz-Laby im Kasten verlassen. Mitspielen wurde eine Frage der Geduld, doch die Fehler kamen und es bedurfte nicht viel um die Anzahl der Schüsse aufs Tor in etwa im Gleichgewicht zu halten. Selbst Aussenverteidiger Pipo, der sich noch nie je so zwergig gefühlt haben dürfte neben einem Gegenspieler, kam zu einem Abschluss. Die Statistik vom Spielfeldrand-Beat sah wohl in etwa wie folgt aus: Schüsse: 7mio zu 7 für die FEG, Schüsse aufs Tor: 5:5, Corner 4:1.33.

Nach der Pause bekundete plötzlich der Gastgeber Mühe ins Spiel zu kommen. Es waren einige unsanfte Bremsen notwendig um die Gegenstösse des SFC im Keim zu ersticken. Gerade Götterbote Hermes Maag bekam immer wieder reichlich unsanft die Flügle gestutzt nach dem vierten umkurvten Gegenspieler. Eine solche Grätsche war es dann auch, die den absehbaren Penalty fürs Salzhaus bescherte. Klare Sache, diese Aktion im eigenen Strafraum musste zum Pfiff führen. Leider offenbarte Raphi nun Vorstands-Allüren und versorgte das Runde nicht wie vorgesehen im Eckigen.

Eine Führung wäre zu diesem Zeitpunkt wohl eine spannende Sache gewesen, so aber blieb die Partie offen bis zum Schluss. Die langen letzten zehn Minuten gehörten noch einmal der FEG. Der Druck war enorm und die Nerven nervten gehörig, doch es blieb bei der erfreulichen Nullnummer. Ein kraftvoll erwürgtes Unentschieden, das man so gerne mit nimmt um sich daran zu erfreuen. Die Tabelle bleibt spannend. Während das Salzhaus als 2. Platzierter abschliesst und nun einfach nicht mehr auf die Tabelle schauen wird, könnten andere Teams wohl noch vorbeiziehen, doch dafür isch jetzt gwüss nöd Ziit! Ligaerhalt Baby.